JU unterstützt Bürgerinitiative „Kein Wortbruch, kein vierter Stadtrat für Hanau“
Die Junge Union Hanau (JU) unterstützt die von Daniel-Rene Best und Reiner Modenbach gegründete Bürgerinitiative gegen einen vierten hauptamtlichen Stadtrat. Ein Antrag auf Änderung der Hauptsatzung wurde am Montag von CDU-Fraktion eingebracht. Ziel war es, die Anzahl der hauptamtlichen Magistratsmitglieder von vier auf drei zu reduzieren. Seit 2003 ist der vierte Stadtratsposten nicht mehr besetzt und es gibt keine Hinweise in der Arbeit der hauptamtlichen Stadträte, dass jetzt auf einmal mehr Arbeit auf sie zukommen sollte. Das Viererbündnis unter Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte den Antrag jedoch in der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt. „Das Vorgehen des OB zeugt von großer finanzieller Verantwortungslosigkeit, die Hanauer Steuerzahler werden mit einem vierten Stadtrat nur unnötig belastet“, so der JU Vorsitzende Daniel Gabel. Schatzmeister Maurice Bürkle ergänzt, „ Hanau hat bereits einen gigantischen Schuldenberg von mehreren hundert Millionen Euro angehäuft, solch unsinnige Mehrausgaben darf und kann sich die Stadt nicht mehr leisten.“
Eine Ausweitung des Magistrats hält die JU nicht für sinnvoll. Außerdem will sie OB Kaminsky an seine Aussage vor der Kommunalwahl erinnern, dass es unter ihm keinen weiteren Stadtrat geben werde. Der OB begeht damit Wortbruch und schadet dem Ansehen der Stadt Hanau und der Politik. „Wir dürfen uns nicht wundern, dass immer mehr Menschen eine Politikverdrossenheit zeigen, der OB geht mit schlechtem Beispiel voran“, meint Gabel.
Die JU wird die Bürgerinitiative deshalb mit allen Mitteln unterstützen. „Die Bürgerinitiative ist die einzige Möglichkeit, die Hanauer Steuerzahler vor Schaden zu bewahren“, so die JU abschließend.
Junge Union Hanau wählt neuen Vorstand
Hanau. Die Junge Union (JU) Hanau hat in ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der Mittelbuchener Bastian Zander (26) hatte sich nicht mehr als Vorsitzender zur Wahl gestellt, sein Amt nimmt der einstimmig gewählte Kesselstädter Daniel Gabel (21) ein. Zander, der im neuen Vorstand den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden begleitet, möchte sich in Zukunft mehr auf seine Aufgaben in der CDU und der Hanauer Stadtverordnetenversammlung konzentrieren. Für seine zweijährige Amtszeit zog der angehende Politologe eine positive Bilanz für die 61 Mitglieder umfassende jugendpolitische Vereinigung. „Die JU Hanau ist inhaltlich und personell sehr gut aufgestellt und hat stets wichtige Anreize für die Hanauer Stadt- und Jugendpolitik gegeben. Beispiele dafür die sind Debatten um eine "Jugendfabrik", die Jugendherberge, aber auch Themen wie die Stadtfinanzen, der Schulstandort oder auch das Engagement für den Erhalt des Love Family Parks auf den Mainwiesen“.
In seinem Grußwort hatte bereits der stellvertretende Bundesvorsitzende der JU, Tom Zeller, auf die hervorragende Arbeit Zanders hingewiesen. Der neue Vorsitzende ergänzte „ Unter Bastians Führung hat die JU in den letzten zwei Jahren viel geleistet. Wir haben ein eigenes Grundsatzprogramm, eine tolle Medienpräsens, ein hervorragendes Kommunalwahlergebnis mit 5 JUlern im Stadtparlament und viele neue Mitglieder“. Gabel möchte den von Zander beschrittenen Weg weiter gehen „ Wir werden die Hanauer Politik auch weiterhin konstruktiv begleiten“, so der neue Vorsitzende. Gabel studiert an der TU Darmstadt Politikwissenschaften und Soziologie.
Zu neuen Stellvertretenden Vorsitzenden wurde neben Zander Tom Kurjak (18) ebenfalls einstimmig gewählt. Neuer Kassierer wird der Mittelbuchener Maurice Bürkle (18). Den Vorstand komplettieren Isabelle Münch (21, Kernstadt), Sebastian Salmen (18, Kernstadt) und Niklas Lewicki (18, Großauheim) als Beisitzer. Der neue Vorstand dankte dem ehemaligen Kassierer Philipp Matous (29) für seine gute Arbeit in den letzten zwei Jahren. Der Steinheimer gab aus beruflichen Gründen seinen Posten ab.
Ebenfalls anwesend waren Joachim Stamm (Vorsitzender der CDU Hanau), Dieter Hog (Fraktionsvorsitzender der CDU Hanau) und Franz Ott (ehrenamtlicher Stadtrat). Alle drei wiesen in ihrem Grußwort auf die gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen JU und CDU hin. „Die Junge Union gestaltet als eigenständige politische Kraft aktiv und mit Erfolg Hanauer Politik und gibt der CDU oft wichtige Anreize. Wir wollen auch in Zukunft erfolgreich mit den jungpolitischen Köpfen zusammenarbeiten. Der neue Vorstand kann sich auch in Zukunft unserer Unterstützung sicher sein“, so Stamm und Hog abschließend.
OB Kaminsky tritt Generationengerechtigkeit mit Füßen
Die Junge-Union (JU) Hanau hat die neusten Entwicklungen in der Hanauer Kommunalpoltik stark kritisiert. Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) hatte bekanntgegeben, dass ein weiterer und damit vierten Stadtratsposten eingerichtet werden solle. Die Kleeblattkoalition aus SPD, BfH, Grünen und FDP soll nach Angaben der Rathausspitze fortgeführt werden.
Noch vor wenigen Wochen hatte OB Kaminsky beteuert, dass es unter ihm kein weiterer Stadtratsposten besetzt werden würde. Diese Entwicklung stößt bei der JU auf großes Unverständnis. „ Kaminsky geht unverantwortlich mit den Steuergeldern der Hanauer Bürgerinnen und Bürger um und das bei einem Plandefizit von 60 Millionen € im Haushalt“, so der JU-Vorsitzende Bastian Zander. Der Bund der Steuerzahler hat berechnet, dass ein weiterer Stadtratsposten Hanau mindestens 200.000 Euro pro Jahr kosten wird. „Dem OB mögen 200.000 Euro bei der exorbitanten Stadtverschuldung von mehreren hundert Millionen Euro als gering erscheinen, doch er tritt damit die Generationengerechtigkeit durch diese Aktion mit Füßen“, ergänzt der stellvertretende JU-Vorsitzende Daniel Gabel.
Die Hanauer FDP war in der letzten Kommunalwahl im März diesen Jahres vom Wähler hart abgestraft worden, soll aber trotzdem einen Stadtratsposten bis 2019 erhalten, was die JU für inakzeptabel hält. „ Die Viererkoalition soll um jeden Preis zusammengehalten werden und deshalb wird ein unnötiger vierter Stadtratsposten geschaffen. Der Hanauer Bürger und die kommenden Generationen sind bei dieser Rechnung die Dummen, da sie für die Kosten aufkommen müssen."
Die Nachwuchsorganisation der CDU sieht die Glaubwürdigkeit der Stadtverantwortlichen stark geschädigt. „Wie will man den Bürgerinnen und Bürgern klarmachen, dass überall harte Einsparungen vorgenommen werden müssen, um unsere Schulden nicht noch zu vergrößern, wenn wir gleich bei der nächsten Gelegenheit so maßlos Geld verschwenden? Eines scheint sicher, dieses Kleeblattbündnis wird der Stadt Hanau mit Sicherheit kein Glück bringen“, so die JU abschließend.
Junge Union: Streit um Tümpelgartenschule entbehrt jeder Grundlage
Mit Unverständnis reagiert die Junge Union Hanau (JU) auf eine Klage der Stadt Hanau gegen das Land Hessen. Grund für die Auseinandersetzung ist die Tümpelgartenschule. Nach dem Willen des ehemaligen Viererbündnisses soll die Tümpelgartenschule in eine integrierte Gesamtschule umgebaut werden. Das Kultusministerium hat nun verständlicherweise eine außergerichtliche Einigung mit der Stadt Hanau abgelehnt. „Das Kultusministerium hat bereits zweimal darauf hingewiesen, dass in Hanau kein Bedarf für einen weitere integrierte Gesamtschule besteht, die Stadtverantwortlichen waren jedoch für diese Argumente nicht zugänglich“ , so der JU-Vorsitzende Bastian Zander. Der stellvertretende Vorsitzende Daniel Gabel ergänzt: „ Es ist bekannt, dass in der Hanauer Lindenauschule und dem Hanauer Umland genug Plätze vorhanden sind. Es ist völlig unverständlich, warum an einem solch teuren und nicht notwendigen Projekt seitens der Stadt festgehalten wird.“ „Der Umbau der Tümpelgartenschule in eine integrierte Gesamtschule, ursprünglich eine Idee und Forderung der Hanauer Grünen in der Koalition, wird die Stadt viel Geld kosten, das sie aufgrund der sehr angespannten städtischen Finanzlage mit Sicherheit an anderer Stelle gut gebrauchen könnte“, so die JU-Hanau. Die Forderungen der Nachwuchspolitiker ist klar: „Wir fordern Oberbürgermeister Claus Kaminsky auf, dieses vollkommen ideologisch geprägte Projekt zu stoppen und die Klage zurückzuziehen“. Damit schließt sich die JU einer Forderung der CDU-Hanau an. „ Der Oberbürgermeister möchte Sparvorschläge von der CDU? Das Verfahren einzustellen würde dem Hanauer Steuerzahler einige Ausgaben ersparen“ erklären Zander und Gabel abschließend.
Junge Union: Kaminsky neuer Schuldenkönig
Mit großer Besorgnis sieht die Junge Union (JU) Hanau die neusten Entwicklungen zu den Hanauer Stadtfinanzen. Nach ähnlich hoher Verschuldung im laufenden Haushalt, wurde nun bekannt, dass die Planung für den Doppelhaushalt 2012/2013 von Oberbürgermeister Claus Kaminsky vorzeitig gestoppt worden ist. Der OB zieht damit die Notbremse, denn für die kommenden zwei Jahre ist ein Defizit von 70 bis 80 Millionen Euro zu erwarten.
Die Jugendorganisation der Hanauer Christdemokraten hatte bereits im vergangenen Jahr auf die eskalierenden Stadtfinanzen hingewiesen, war damit jedoch bei der amtierenden Viererkoalition um Oberbürgermeister und Stadtkämmerer Kaminsky auf taube Ohren gestoßen. „Die Finanzlage der Stadt ist ein Armutszeugnis für den langjährigen Stadtkämmerer und die Regierungsparteien. Diese Finanzpolitik ist ein Schlag ins Gesicht für alle kommenden Generationen, denen man damit jäglichen Handlungsspielraum in der Zukunft raubt“, so der Vorsitzende der JU Hanau, Bastian Zander.
Dass der OB eine Senkung des Defizites auf 50 Millionen Euro als erstrebenswert ansieht, stößt bei der größten jungpolitischen Organisation auf Unverständnis. „Ziel muss ein ausgeglichener Haushalt sein, bei einer solchen Zielsetzung können wir uns von der Generationengerechtigkeit verabschieden“, betont der stellvertretende JU-Vorstizende Daniel Gabel. Die JU verweist in diesem Bezug erneut auf die Vorschläge des Steuerzahlerbundes. In dessen Ranking hatte die Stadt Hanau bereits einen unrühmlichen letzten Platz aller getesten Sonderstatusstätte Hessens erreicht. Die JU Hanau bekräftigt abermals ihre Forderung nach Einsparungen, um den Haushalt der Stadt zu konsolidieren. „ Die Stadtverantwortlichen müssen nicht nur die Ausgaben kürzen, sondern auch die Einnahmen verbessern. Alleine mit Ausgabenkürzungen lässt sich die schockierend hohen Defizite nicht mehr beheben, es ist wichtig, dass über Alternativen nachgedacht wird", argumentiert Gabel. „Fakt ist, dass jetzt gehandelt werden muss, damit unser Wohlstand, aber vor allem unsere Handlungsfähigkeit auch in Zukunft erhalten bleibt“, so Zander und Gabel abschließend.
Junge Union: Klares Bekenntnis für Love Family Park in Hanau Junge Union unterstützt die Initiative „Save the Park 2012“
Hanau. Die Junge Union (JU) Hanau unterstützt auf ganzer Linie die jüngst gegründete Initiative „Save the Park 2012“, die das in der Szene europaweit bekannte Event „Love Family Park (LFP)“ auf den Mainwiesen in Großauheim auch in Zukunft stattfinden lassen möchte.
„Der LFP hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1996 zu einer festen Veranstaltung im Terminkalender vieler Technojünger im ganzen Rhein-Main-Gebiet als auch europaweit einen Namen gemacht. Mit über 20.000 Besuchern ist der eintägige Event zu einem Kulturgut für Hanau geworden. Umso unverständlicher sind die Äußerungen der Kritiker zu bewerten, die gegen die Ausrichtung der Veranstaltung am Main sind und damit den Abgang der Veranstaltung aus Hanau provozieren“, erklärt der Vorsitzende der Jugendorganisation der Christdemokraten und Mitglied des Fraktionsvorstandes CDU, Bastian Zander.
Zander selbst ist Mitbegründer der Initiative „Save the Park 2012“, die binnen weniger Tage über 4.000 Unterstützer auf ihrer Facebook-Seite gefunden hat, die alle für den Erhalt des Festivals auf den Mainwiesen in Hanau plädieren. „In den letzten Jahren wurde bereits nach Alternativflächen in Hanau gesucht und dies schon zu einer Zeit, in der der LFP noch in kleineren Dimensionen auf dem Dunlop-Gelände gefeiert wurde. Von den aktuell 20.000 Besuchern, sind gut 15.000 auf eine günstige Anbindung an den ÖPNV angewiesen, welches durch die Nähe zum Bahnhof gegeben ist und der alljährliche Pilgerstrom vom Hauptbahnhof zum Areal beweist. Zudem bietet sich aus sicherheits- und verkehrstechnischen Gründen der aktuelle Standort an, der sehr gut für Rettungskräfte erreichbar ist und bei dem es in den vergangenen Jahren nie zu erwähnenswerten Vorfällen oder ansatzweise Problemen gekommen ist.“ Die Kritik am Standort ist für die JU, die sich bereits im Januar gegen den Willen der Hanauer Grünen, für den Erhalt des LFP stark gemacht hatte, nicht nachvollziehbar.
„Nach einer Leserumfrage der Fachzeitschrift ‚Groove‘ war der LFP das beliebtestes Event im Jahr 2010. Was die Brüder Grimm für Märchenerzähler waren, ist aktuell Sven Väth und sein LFP nun mal für die Jugendkultur und die Technoszene. Ebenso ist der LFP eine der wenigen Kulturveranstaltungen, die die Stadt Hanau nicht nur überregional, sondern in ganz Europa bekannt macht, das beweisen immer wieder die Massen an gut gelaunten Besuchern aus der ganzen Welt“, argumentiert der stellvertretende JU-Vorsitzende Daniel Gabel.
„Die bisher gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und der Stadt Hanau sollte fortbestehen, um das wirklich faszinierende Ein-Tages-Event der Technokultur weiter in Hanau stattfinden lassen zu können. Wir als Hanaus größte Jungpolitische Organisation unterstützen daher mit allen Kräften die Initiative „Save the Park 2012“ “, so der Stadtverordnete Zander abschließend.
Junge Köpfe in den Parlamenten
Junge Union Hanau zieht mit vielen Kandidaten in die Stadtparlamente ein
Hanau. Die Junge Union (JU) Hanau kann sich über ein gelungenes Ergebnis bei der Kommunalwahl freuen. „Zwar haben die Christdemokraten etwas schwächer als noch bei der letzten Kommunalwahl abgeschlossen, wir Nachwuchspolitiker der Jungen Union sind dennoch mit einem für uns sehr guten Ergebnis äußerst zufrieden. Praktisch alle JU-Kandidaten sind nun in den Hanauer Parlamenten, sprich der Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeiräten vertreten“, freut sich der JU-Vorsitzende Bastian Zander über die erzielten Listenplätze der mehrköpfigen Kandidatenriege.
Fünf junge Anwärter für die Stadtverordnetenversammlung hatten die Christdemokraten bei der Kommunalwahl auf aussichtsreichen Plätzen ins Rennen geschickt. Dabei wurden Christopher Göbel, Tom Zeller, Bastian Zander, Isabelle Münch und Andrea Tronnier vom Wähler bestätigt oder konnten sich sogar noch mittels des Kumulierens verbessern und werden in den nächsten fünf Jahren die Interessen auch der jungen Generation in Hanau vertreten.
Von den insgesamt 16 Personen, die aus den Reihen der CDU die Geschicke in Hanau mitbestimmen wollen, sind somit fünf unter 35 Jahren, die ergänzt durch Melanie Schimmelpfennig, Christian Zocher und Thorsten Neels nun vermeintlich eine der jüngsten Fraktionen in der Hanauer Geschichte stellen werden. „Dies ist ein Zeichen für großes Vertrauen in die junge Generation, in der zumindest bei den Hanauer Christdemokraten keine Nachwuchsprobleme zu sehen sind“, so Zander.
Komplettiert wird das gute Abschneiden durch gute Ergebnisse bei den Ortsbeiratswahlen. Dort konnten mit Christopher Göbel in Großauheim, Andrea Tronnier in Klein-Auheim, Jens Böhringer in Steinheim, Isabelle Münch in der Innenstadt sowie Bastian Zander für den Ortsbeirat in Mittelbuchen ebenso Erfolge für die Jugendorganisation der Christdemokraten gefeiert werden.
„Die Arbeit der Jungen Union wird damit von den Bürgerinnen und Bürgern bestätigt. Die aktivste jungpolitische Organisation erhält damit durch den Willen der Wählerinnen und Wähler ein Lob für ihre kontinuierlich kommunalpolitische Arbeit, die dabei immer wieder wichtige Anregungen zur Gestaltung jugendspezifischer Angebote gemacht und sich mehrfach aktiv in die politische Diskussion in der Stadt nachhaltig eingebracht hat. Mit dem Einzug in die verschiedenen Hanauer Parlamente möchten wir unsere Vorschläge für eine nachhaltige und zukunftsfähige Politik in Hanau in die politische Diskussion einbringen, um für die heutigen aber auch die kommenden Einwohner ein lebenswertes Hanau zu erhalten, zu verbessern und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in die Kommunalpolitik mit einfließen zu lassen“, so Bastian Zander abschließend.
JU: „Fader Beigeschmack beim Hauskauf des OB“
Jungen Union Hanau fordert Aufklärung um Gerüchte beim Verkauf attraktiver Offiziershäuser
Hanau. Die Junge Union Hanau (JU) hat die aktuelle Berichterstattungen aus der Presse und die bereits seit einigen Monaten kursierende Gerüchte um den Verkauf von 39 ehemaligen Offiziershäuser der US-Army auf dem New Argonner-Geländes in Hanau-Wolfgang zum Anlass genommen, den amtierenden Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) diesbezüglich um Aufklärung zu bitten.
Grund hierfür sind Vorwürfe, dass die Häuser angeblich zu äußerst Konditionen überwiegend an einen kleinen Kreis von Interessenten veräußert wurden, die maßgeblich mit der Entwicklung der Konversionsflächen in Beziehung stehen. „Dieser Käuferkreis muss so interessant sein, dass ein Maklerbüro sogar mit dem Slogan „repräsentative Adresse gleich neben städtischer Prominenz“ Doppelhaushälften zum Kauf oder zur Vermietung in der Nachbarschaft anbietet“, so der Vorsitzende der Jugendorganisation der CDU, Bastian Zander. Wie bereits seit langem bekannt ist, hat auch Oberbürgermeister Claus Kaminsky eines von drei freistehenden Einfamilienhäusern gekauft. Die übrigen 36 Häuser sind in Doppelhausbauweise errichtet.
Die ehemaligen US-amerikanischen Offiziershäuser im Argonner-Park wurden zwar von einem privaten Investor auf den Markt gebracht, allerdings in Verbindung mit umfassenden städtischen Planungsentscheidungen.
Die Häuser entlang des Naturschutzgebietes Campo Pond mit 600 bis 1.400 qm Grundstück und 130 bis 170 qm Wohnfläche, Vorgarten, Keller, Terrasse, Balkon und Garage oder Carport sollen angeblich für Preise um 150.000 EUR verkauft worden sein, die Doppelhaushälften entsprechend noch günstiger. Für anfallende Modernisierungskosten bestünden auch bei Eigennutzung interessante Abschreibungsmöglichkeiten. Dagegen müssten zum Beispiel in den direkt benachbarten Wohngebieten Waldwiese oder Waldsiedlung alleine für ein Grundstück in vergleichbarer Größenordnung fast das Doppelte bezahlt werden. Hinzu kommen die Baukosten.
„Der Oberbürgermeister sollte die Gerüchte aufklären und insbesondere transparent machen, auf welche Weise die Vermarktung der Häuser stattgefunden hat und wie der exklusive Kreis der Käufer ausgewählt wurde. Viele Bürgerinnen und Bürger stellen sich zur Zeit die Frage, wie ausgerechnet der Oberbürgermeister das attraktivste Haus auf dem Konversionsgelände zu äußerst günstigen Konditionen erwerben konnte, wo es sicher in Hanau noch zahlreiche weitere Interessenten für das Anwesen gegeben hätte, die aber überhaupt keine Chance hatten sich um die attraktiven Häuser zu bewerben, die nur einem geschlossener Kreis ermöglicht wurde“, so der JU-Vorsitzende Bastian Zander abschließend.
Junge Köpfe fürs Parlament
Junge Union Hanau stellt Kommunalwahlkandidaten vor
Hanau.Die Junge Union (JU) Hanau stellte ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die nächste Kommunalwahl vor. „Wir sind in praktisch allen Gebieten der Kommunalpolitik vertreten“, freute sich der Vorsitzende Bastian Zander über die Vielfalt der fünfköpfigen Kandidatenriege.
„So viel Engagement ist ein gutes Zeichen für unsere Partei“, freute sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Dieter Hog angesichts des politischen Nachwuchses. Über die JU sei beispielsweise auch der Unions-Landtagsabgeordnete Aloys Lenz oder der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber in die Politik hinein gewachsen.
„Die JU hat bereits wichtige Anregungen zur Gestaltung jugendspezifischer Angebote gemacht und sich mehrfach aktiv in die politische Diskussion in der Stadt nachhaltig eingebracht, so wie jüngst um den Standort des Love-Family-Parks“, berichtet Hog. Durch die jungen Kandidaten sieht er zudem eine Kontinuität bei der Union: „Wir haben auf diese Weise keine Generationsbrüche, sondern über die Jahre immer einen fließenden Übergang.“
Der Groß-Auheimer Christopher Göbel ist bereits seit einer Legislaturperiode Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Der 31-jährige Diplom-Betriebswirt tätig ist, ist mit seinen jungen Jahren bereits ein alter Hase. Als Parteivorsitzender der CDU-Großauheim sowie viel mehr noch als stellvertretender Fraktionsvorsitzender gestaltet Göbel maßgeblich die Politik der Hanauer Christdemokraten mit.
Ebenfalls noch als JU-Kandidat ist auch Tom Zeller zu zählen. Der 31-jährige kaufmännische Angestellte ist in den Reihen der JU wahrlich kein Unbekannter. 1996 trat er in die Junge Union Gelnhausen ein, war von 1997 bis 1999 deren Vorsitzender. Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union Hessen, sowie seit diesem Jahr sogar stellvertretender Bundesvorsitzender der JU Deutschland sind nur zwei der Ämter, die er seit seinem Eintritt in die JU übernommen hat. Zeller ist zudem seit 2006 Kreisvorsitzender der CDU Main-Kinzig und Ersatzbewerber zur Hessischen Landtagswahl im Wahlkreis Hanau. Seinen reichen Erfahrungsschatz in der Kommunalpolitik möchte er für die Stadt Hanau einsetzen und kandidiert zudem noch für den Kreistag des Main-Kinzig-Kreises.
Für das Stadtparlament bewirbt sich auch die 21-jährige Jura-Studentin Isabelle Münch. Im Alter von 15 Jahren war Münch bereits stellvertretende Vorsitzende der JU, seit dem letzten Jahr leitet sie erfolgreich den CDU-Kernstadtverband und möchte sich als solche vor allem für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in der Hanauer Innenstadt einsetzen.
Für die Belange Klein-Auheims aber auch für die Bereiche der Sicherheits-Politik, hierbei ist vor allem ihr Interesse für die Feuerwehren in Hanau und Klein-Auheim zu nennen, möchte sich weiterhin A. Andrea Tronnier einsetzen. Die 27-jährige Bankkauffrau ist ebenso wie ihr großauheimer Kollege seit einer Legislaturperiode Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und führt seit 2006 sowohl die Ortsbeiratsfraktion als auch den CDU-Ortsverband Klein-Auheim.
Der Mittelbuchener Bastian Zander selbst ist Student der Politik- und Verwaltungswissenschaft und bereits für verschiedene Abgeordnete auch beruflich tätig. „Ich bin, wie die meisten hier, der CDU beigetreten, weil ich nicht nur meckern, sondern mich politisch für meine Heimat einbringen wollte“, so der 25-jährige JU-Vorsitzende, der neben einem Sitz in der Stadtverordnetenversammlung auch für den Mittelbuchener Ortsbeirat als auch den Kreistag kandidiert.
Die Nachwuchspolitiker sind bereits von der CDU-Mitgliederversammlung bestätigt worden. „Uns wird mit guten Listenplätzen von Seiten der Partei die Möglichkeit gegeben, uns für die Belange unserer Stadt einzusetzen und unsere Ideen in die Kommunalpolitik mit einzubringen“, so der JU-Vorsitzender Zander. Die Kandidatenliste wurde von der Mitgliederversammlung so aufgestellt, dass junge und erfahrene, Männer, Frauen und die Vertreter verschiedener Stadtteile und Schichten sich darin wieder finden: Also weite Teile der Bevölkerung“, ergänzt Hog.
Wie die CDU-Fraktion aussieht, werde sich erst nach der Kommunalwahl im kommenden März herausstellen: „Die Hälfte der Wähler hat beim letzten Mal die Möglichkeiten des Kumulierens und Panaschierens genutzt. Wir hoffen mit der Hilfe der Bürgerinnen und Bürger unsere Kompetenzen für das Wohlergehen der Stadt Hanau mit frischen Ideen junger Köpfe einbringen zu dürfen“, so der Stadtverbandsvorsitzende, Bastian Zander abschließend.
Weitere Informationen zu den Kandidaten finden Sie auf www.ju-hanau.de
JU-Kandidaten für die Hanauer Stadtverordnetenversammlung (v.l.n.r.)
A Andrea Tronnier, Bastian Zander (JU-Vorsitzender), Isabelle Münch, Christopher Göbel, Tom Zeller
JU: „Bekommen wir bald einen neuen OB?“
Kritik der Jungen Union Hanau an Spitzenplätzen der Stadträte auf den Kommunalwahllisten
Die Entscheidung des Hanauer Oberbürgermeisters (SPD) und eines hauptamtlichen Stadtrates (FDP) ihre jeweiligen Kommunalwahllisten als Spitzenkandidat anzuführen, hält die Junge Union Hanau für schlechten Stil. „Es handelt ganz offensichtlich um einen klassischen Fall von Scheinkandidaturen, denn beide werden nach der Wahl ihre Mandate nicht annehmen. Ein solches Vorgehen möge zwar rechtlich zulässig sein, bleibe jedoch Wählertäuschung“, so der Vorsitzende der Jungen Union, Bastian Zander.
„Wir haben am 27. März eine Kommunalwahl, in der ein Parlament, dass unter anderem die Verwaltung zu kontrollieren hat, gewählt werden soll. Für „symbolische Kandidaturen“ und anderen faulen Zauber ist da kein Platz“, so Bastian Zander weiter. SPD und FDP haben ganz offensichtlich ein gespaltenes Verhältnis zur Demokratie, denn nun lassen sich die zu kontrollierenden Hauptamtlichen scheinbar in die Legislative wählen, um sich selbst zu kontrollieren. Für, wie dumm hält, man die Menschen eigentlich? Da ist nach Meinung Jungen Union auch der Gesetzgeber in Wiesbaden gefordert. Denn während normale Bürgerinnen und Bürger bei Interessenkonflikt nicht kandidieren dürfen, sind solche Scheinkandidaturen immer mehr üblich.
Für die JU ist es eine Frage der politischen Redlichkeit, auf solche Mätzchen zu verzichten, argumentiert Zander, denn mit diesem Verhalten tut sich die Politik keinen Gefallen. Es ist zu befürchten, dass solche Machenschaften die Politikerverdrossenheit noch erhöht und die Wahlbeteiligung weiter sinkt. Schon bei der letzten Kommunalwahl 2006 sind in Hanau lediglich 35,2% der Wahlberechtigten ins Wahllokal gegangen, ein desolater Wert, der einzig noch von der Stadt Offenbach hessenweit unterboten wurde. „Wir fordern die Bürger auf, diesen Machenschaften eine klare Antwort zu erteilen, wählen zu gehen und entsprechend abzustimmen.“
„Wir wollen die Parteizugehörigkeit des Bürgermeisters nicht in Abrede stellen, aber ein guter Bürgermeister sollte in seiner Amtszeit für alle Bürger, und nicht für eine Partei, da sein. Dass es auch anders geht, dafür gibt es prominente Vorbilder, wie zum Beispiel die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth“, stellte Bastian Zander abschließend fest.
JU: Nach 41 Jahren Planung nun endlich der Weg bereitet
Aloys Lenz setzt sich für schnellere Lösung bei L3008 zwischen Mittelbuchen und Wilhelmsbad ein
Hanau. Mit gemischten Gefühlen registriert die Junge Union (JU) Hanau die jüngsten Fortschritte um die Sanierung des maroden Geh- und Radweges entlang der Landstraße 3008 zwischen den Hanauer Stadtteilen Mittelbuchen und Wilhelmsbad, auf die der Ortsteil seit mehreren Jahrzehnten gewartet hat.
„Bereits in dem Auseinandersetzungsvertrag zwischen der Stadt Hanau und der Gemeinde Mittelbuchen vom November 1971 wird unter den verpflichtend durchzuführenden Mindestanforderungen auch der Ausbau eines Rad- und Fußweges vom Stadtteil Mittelbuchen nach Wilhelmsbad bis Ende 1973 festgeschrieben. Zudem solle das Planfeststellungsverfahren ‚unverzüglich eingeleitet‘ werden. Dass eine solche Ausbesserung erst mit dem neuen Planfeststellungsverfahren stattfinden kann ist ein jahrzehntelanges Versäumnis der Stadt“, so der Vorsitzende der Jugendorganisation der Hanauer Christdemokraten aus Mittelbuchen, Bastian Zander.
„Der Verdienst nach einer Lösung in diesem jahrzehntelangen Streit gebührt hauptsächlich dem CDU-Ortsbeiratsmitglied Sebastian Schrunner, der diese Thematik immer wieder auf die politische Agenda gesetzt hat. Daraufhin hat sich der CDU-Landtagsabgeordneten Aloys Lenz in dieser Sache sofort engagiert, indem er eine parlamentarische Anfrage im Landtag an das Hessische Verkehrsministerium gestellt und damit die Angelegenheit auch für die Stadt Hanau in Bewegung gebracht hat. Lenz setzt sich zudem stark für eine baldige Sanierung der Landstraße 3008 beim Staatsekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Steffen Saebisch, ein, damit auch diese notwendigen Erhaltungsmaßnahmen so bald wie möglich in Angriff genommen werden können“, so Zander weiter.
„Der marode Zustand ist für viele Mittelbuchener Nutzer des Weges ein Ärgernis, welches aufgrund der geringen Breite sowie durch Unebenheiten der Wurzeln, der bereits vor Jahren gefällten Pappeln am Wegesrand, ein großes Gefahrenrisiko für die Verkehrsteilnehmer darstellt. Neben diesen Unwegsamkeiten müssen Nutzer vor allem den tiefen Entwässerungsgraben zwischen Straße und Radweg fürchten“, schildert Zander die Lage.
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat nun endlich das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Das Amt für Straßen und Verkehrswesen (HSVV) in Gelnhausen wird nun beauftragt, an der Kesselstädter Straße den Radweg auf einer Länge von einem Kilometer auzubauen. Mit den Baumaßnahmen im Anschluss an den bereits ausgebauten Radweg nördlich der A 66 bis zur Ortslage Mittelbuchen kann dann ein Lückenschluss des Bahnradwegs erfolgen, eine Verlängerung des Vulkanradwegs.
„Doch allzu früh kann sich Mittelbuchen darüber noch nicht freuen. Die lange andauernden Verfahrenswege durch die Behörden und vorschriftsmäßigen Prüfmaßnahmen, bis das Baurecht erteilt werden kann, werden nun unnötig in die Länge gezogen, da sich bisher immer noch ein Grundstücksbesitzer gegen einen Verkauf an das Land wehrt. Bis das Grundstück in den Besitz des Landes Hessen gelangen kann, muss möglicherweise ein Enteignungsverfahren durchgesetzt werden“, erklärte Lenz. „Realistischer weise kann der Radweg vermutlich nicht vor Ende 2012 saniert werden und damit ganze 41 Jahre später als eigentlich geplant“, so Bastian Zander abschließend.
Junge Union: Grüne gefährden Großveranstaltung der Jugendkultur
Verweigerung der Mainwiesen hätte Abwanderung des Love Family Parks zur Folge
Hanau. Mit großer Besorgnis registriert die Junge Union (JU) Hanau die jüngsten Überlegungen der Hanauer Grünen, das in der Szene europaweit bekannte Event „Love Family Park (LFP)“ nicht mehr auf den Mainwiesen in Großauheim stattfinden lassen zu wollen.
„Der LFP hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1996 zu einer festen Veranstaltung im Terminkalender vieler Technojünger im ganzen Rhein-Main-Gebiet als auch europaweit einen Namen gemacht. Mit über 20.000 Besuchern ist das eintägige Event zu einem Kulturgut für Hanau geworden. Umso unverständlicher sind die Äußerungen der Grünen zu bewerten, die gegen die Ausrichtung der Veranstaltung am Main sind und damit den Abgang der Veranstaltung aus Hanau provozieren“, erklärt der Vorsitzende der Jugendorganisation der Christdemokraten, Bastian Zander.
Der stellvertretenden Vorsitzende Daniel Gabel ergänzt: „In den letzten Jahren wurde bereits nach Alternativflächen in Hanau gesucht und dies schon zu einer Zeit, in der der LFP noch in kleineren Dimensionen auf dem Dunlop-Gelände gefeiert wurde. Von den aktuell 20.000 Besuchern, sind gut 15.000 auf eine günstige Anbindung an den ÖPNV angewiesen, welches durch die Nähe zum Bahnhof gegeben ist und der alljährliche Pilgerstrom vom Hauptbahnhof zum Areal beweist. Zudem bietet sich aus sicherheits- und verkehrstechnisch Gründen der aktuelle Standort an, der sehr gut für Rettungskräfte erreichbar ist und bei dem es in den vergangenen Jahren nie zu erwähnenswerten Vorfälle oder ansatzweise Problemen gekommen ist.“
Die von den Grünen ins Feld geführte Sorge um Flora und Fauna sei unberechtigt. Eine Fotodokumentation des Veranstalters beweise, dass die Wiesen sich in kürzester Zeit regenerieren würden und dass die dort ansässige Tierwelt, die größtenteils aus Kaninchen bestehe, sehr anpassungsfähig sei. Zudem werde die Fläche vom Veranstalter weder gepflastert noch geteert, so dass einzig eine gedrückte Grasfläche zurückbleibe, die sich jedoch mittels neuem Saatgut und Auflockerung des Bodens in kürzester Zeit wieder regeneriere. Die Jungpolitiker argumentieren dazu: „Die Wiese ist nach einem LFP sauberer als vorher, der Veranstalter muss bereits vor dem Event containerweise Unrat einsammeln, um den LFP überhaupt durchführen zu können. Der Müll wird gerne von Brücke geworfen oder von Spaziergängern unter dieser als auch an den Schrebergärten abgeladen. Der Verschmutzer der Fauna ist nicht der LFP, sondern das schlechte Umweltbewusstsein mancher Bürgerinnen und Bürger.“
Auch würden andere Kulturveranstaltungen immer wieder in Naturschutzgebiet gefeiert werden. So hat das Bürgerfest jahrzehntelang auch im Schlosspark von Philippsruhe stattgefunden und die Natur hat sich ebenfalls immer wieder schnellstens erholt. Ebenso sieht Zander die angesprochene Belästigung der Anwohner durch Menschenmassen und Lautstärke als verkraftbar. Andere Feiern wie Straßenfeste, Faschings- oder Kerbveranstaltungen würden auch an Wochentagen von den Anwohnern toleriert werden. Zudem hätten die Veranstalter in den letzten Jahren bereits die Lautstärkeregler nach unten gefahren, was durch Messungen der Stadt bestätigt werde.
„Nach einer Leserumfrage der Fachzeitschrift ‚Groove‘ war der LFP das beliebtestes Event im Jahr 2010. Was die Brüder Grimm für Märchenerzähler waren, ist aktuell Sven Väth und sein LFP nun mal für die Jugendkultur und die Technoszene. Ebenso ist der LFP eine der wenigen Kulturveranstaltungen, die die Stadt Hanau nicht nur überregional, sondern in ganz Europa bekannt macht, das beweisen immer wieder die Massen an gut gelaunten Besuchern aus der ganzen Welt“, argumentiert Gabel.
„Die bisher gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und der Stadt Hanau sollte durch solche fadenscheinigen Aussagen der Grünen nicht getrübt werden, um das wirklich faszinierende Ein-Tages-Event der Technokultur nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Zumal der LFP die letzte Großveranstaltung für jüngeres Publikum in dem ansonsten sehr ausgedünnten Kulturkalender der Jugend ist. Die Grünen sollten vorsichtig sein, wegen ein paar Kaninchenbauten ein großes Stück junger Kultur kaputt zu machen und mit einem wichtigen Bestandteil der Hanauer Kultur Klientelpolitik zu betreiben. Denn eins ist wohl klar: Hanau profitiert stark von der Ausrichtung des LFP, aber der LFP benötigt Hanau nicht“, so Bastian Zander abschließend.
Junge Union Hanau wählt neuen Vorstand
"Ideenreich, programmatisch, erfolgreich"
Hanau. Der Mittelbuchener Bastian Zander wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jungen Union (JU) Hanau im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Bei seiner Wiederwahl konnte der 25-jährige Politologe ein einstimmiges Ergebnis verbuchen. Entsprechend positiv fiel auch das Ergebnis seines Rechenschaftsberichtes aus, indem Bastian Zander von „ideenreichen Verbesserungen, programmatischen Diskussionen und erfolgreicher Arbeit“ berichtete.
„Mit einem neuen Team konnten wir im vergangenen Jahr die anvisierte programmatische Arbeit gut umsetzen. Mit einem eigenen Grundsatzprogramm und der Gründung von Arbeitskreisen konnte die Arbeit der JU auf ein gutes Fundament gestellt werden, mit Hilfe dessen wir uns eine fundierte Meinung zu den politischen Thematiken der Stadt bilden konnten. Die JU ist zur aktivsten politischen Kraft für die Jugend in unserer Stadt geworden, dies zeigen die von uns angestoßenen Debatten zum Kinostandort, zur Jugendherberge und den Stadtfinanzen“, bilanzierte der Vorsitzende. Weiterhin sei es gelungen, JUler auf aussichtsreiche Plätze für die anstehende Kommunalwahl 2011 zu bringen, zu welcher die JU ein eigenes Wahlprogramm für die Bedürfnisse der Jugend in Hanau beisteuern wird.
Zu neuen Stellvertretenden Vorsitzenden wurden Daniel Gabel (20) und Sebastian Salmen (17, beide Kernstadt) einstimmig gewählt. Kassierer bleibt der Steinheimer Philipp Matous (29), der in seinem Rechenschaftsbericht ebenfalls positiv Bilanz zog. Den Vorstand komplettieren Isabelle Münch (20, Kernstadt) und Niklas Lewicki (17, Großauheim) als Beisitzer.
In seinem Grußwort an die Versammlung lobte Aloys Lenz (MdL) die programmatische Arbeit des JU-Verbandes im vergangenen Jahr. Die JU Hanau habe in der Stadt eine Vorbildfunktion für jugendliches politisches Engagement eingenommen und durch ihre zahlreiche Aktivitäten die heimische Kommunalpolitik wesentlich mitgestaltet. Der Fraktionsvorsitzende der CDU Hanau, Dieter Hog, betonte die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit der Jungen Union und der CDU. Vor allem die Mitglieder der JU sorgten für innovative und moderne Initiativen, die sich positiv auf die Entwicklung Hanaus auswirkten.
Auf dem Bild sind zu sehen (v.l.n.r.):
Markus Jung (JU-Kreisvorsitzender), Bastian Zander (JU-Vorsitzender), Daniel Gabel, Philipp Matous, Isabelle Münch, Aloys Lenz (CDU-Landtagsabgeordneter), Niklas Lewicki, Sebastian Salmen.
"Armutszeugnis für Hanau"
JU fordert Reaktionen auf mangelhafte Beurteilung der Stadtfinanzen
Mit großen Bedenken hat die Junge Union (JU) die jüngste Studie des Steuerzahlerbundes über die Finanzen der Stadt Hanau zur Kenntnis genommen. „Die Benotung der Finanzlage unserer Stadt durch das Institut zeigt deutlich, wie schlecht es um die finanziellen Mittel der Stadt steht“, so der Vorsitzende der Jugendorganisation der Christdemokraten, Bastian Zander.
„Das schlechteste Ergebnis aller sieben getesteten Sonderstatusstädte in Hessen mit der Benotung von 4,8 ist ein Armutszeugnis für die Stadtverantwortlichen und den Stadtkämmerer. Das Ergebnis und die hohe Schuldenlast der Stadt, die mit einer Rekordneuverschuldung des Haushaltes seinen Höhepunkt erreicht hat, ist ein Schlag ins Gesicht für die junge und alle kommenden Generationen“, so Zander weiter.
Die JU sieht als Basis eines guten Zusammenlebens in Gesellschaft und Stadt den fairen Umgang der Generationen miteinander. Dies betrifft vor allem die finanziellen Möglichkeiten einer Stadt. Es muss zu einem gemeinsam erarbeiteten Interessensausgleich der Generationen kommen, der nicht die Älteren oder die Jüngeren benachteiligt, sondern zu einem sozialen Miteinander beiträgt. Mit der Schuldenanhäufung der Stadt wird das derzeitige Leben auf Kosten der kommenden Generationen geführt.
Die Junge Union verweist darauf, dass ein generationengerechter und damit ausgeglichener Haushalt oberste Priorität eingeräumt werden müsse, um auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten handlungsfähig zu sein. Dass dies möglich ist, beweist eine Vielzahl von Städten, allen voran der Spitzenreiter der Studie, Marburg.
„Die Kritikpunkte und Vorschläge des Steuerzahlerbundes sind empfehlenswert. Eine Prüfung der Umsetzbarkeit in Hanau verlangen wir“, meint der Schatzmeister der JU, Philipp Matous. „Die Stadt Hanau sollte diese Problematik mit aller Ernsthaftigkeit angehen und nicht einfach gelassen zur Kenntnis nehmen“, so Bastian Zander abschließend.
Forderung: Hanau soll Jugendherberge bekommen
Junge Union appelliert an Stadt - Positive Signale von DJH
Die Junge Union (JU) Hanau setzt sich für die Ansiedlung einer Jugendherberge in Hanau ein. „Auch in Hanau sollen junge Menschen gut und günstig übernachten können“, so der Vorsitzende der JU Hanau, Bastian Zander. Die Jugendorganisation der CDU fordert die Verantwortlichen im Hanauer Rathaus auf, die Ansiedelung einer Jugendherberge zu prüfen.
„Die vielen hochwertigen Kulturangebote unserer Stadt als auch die vielen sportlichen Veranstaltungen der Hanauer Vereine ziehen jährlich eine Vielzahl von Gästen an. Teilweise kommen die Besucher nicht nur aus dem Rhein-Main-Gebiet, sondern aus der gesamten Bundesrepublik und auch aus dem Ausland. Dies erfordert gute aber auch bezahlbare Übernachtungsmöglichkeiten für Jugendliche und junge Familien. Eine Jugendherberge würde das bisherige Übernachtungsangebot in Hanau hervorragend ergänzen“, so Bastian Zander weiter.
Die Junge Union verweist darauf, dass sobald eine größere Messe in Frankfurt stattfindet, automatisch die Preise für Unterkünfte in der gesamten Region steigen. Dies macht es für junge Menschen aber auch für Zielgruppen wie Wanderer, Pilger, Touristen und junge Sportler schwer, kostengünstig Quartier zu finden.
Gespräche mit dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) wurden bereits geführt, bei dem die Verantwortlichen die Errichtung eines Hauses der DJH in Hanau als realistisch sehen und daher befürworten. Diese stellt zudem eine gute Ergänzung der vorhandenen Jugendherbergen in Frankfurt, Büdingen und Linsengericht dar.
„Eine Jugendherberge in Hanau wäre in der Tat eine gute Sache. Wir unterstützen die Forderung unserer Jugendorganisation ausdrücklich“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dieter Hog. „Die Stadt Hanau sollte offen auf das DJH zugehen und sich aktiv um die Ansiedlung einer Jugendherberge bemühen. Das wäre ein weiterer wichtiger Schritt, um Hanau für Touristen endlich attraktiver zu machen“, so Dieter Hog abschließend.
Neues Grundsatzprogramm für die Junge Union Hanau
„Hanauer Jungpolitiker setzen programmatische Arbeit auf ein starkes Fundament“
Hanau. Die Junge Union (JU) Hanau hat in der letzten Vorstandssitzung ihr neues Grundsatzprogramm verabschiedet. „In dem fünfseitigen Schriftstück wird zu aktuellen Themen der Hanauer Politik Stellung genommen und somit die zukünftige programmatische Arbeit auf ein starkes Fundament gesetzt“, so der Vorsitzende der JU Hanau, Bastian Zander.
Ein besonderer Themenschwerpunkt liegt auf Aspekten, welche die jungen Menschen in Hanau betreffen. Die JU will insbesondere dazu beitragen, dem Gedanken der Nachhaltigkeit und der Generationengerechtigkeit auch in der Kommunalpolitik Geltung zu verschaffen. Daher richtet sich das Augenmerk auf Themenbereiche, in denen das politische Handeln von heute maßgeblich das Leben der jungen Bürger Hanaus von morgen verbessern kann.
„Wir werden nicht länger zusehen, wie durch die derzeit betriebene Schuldenpolitik den kommenden Generationen ein Schuldenpaket aufgelastet wird, an dessen Gewicht sie schwer zu tragen haben werden. In Zeiten knapper Mittel müssen deutliche Schwerpunkte gesetzt werden. Investitionen in die Zukunft sind hier wichtiger als konsumorientierte Ausgaben, die keinen Gegenwert für die Zukunft hinterlassen“, sagte Bastian Zander.
Die Junge Union fordert daher die Bereiche Jugend, Wirtschaft, Bildung, Familie sowie Integration als Investitionsschwerpunkte wahr zu nehmen. Ergänzt werden sollen diese Punkte durch eindeutige Verbesserungen in den Bereichen Stadtentwicklung und Umwelt.
Die JU möchte mit dem Grundsatzprogramm ihre Vorschläge für eine nachhaltige und zukunftsfähige Politik in Hanau in die politische Diskussion einbringen, um für die heutigen aber auch die kommenden Einwohner ein lebenswertes Hanau zu ermöglichen und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in die Kommunalpolitik mit einfließen zu lassen.
Für die Erarbeitung von gezielten politischen Forderungen in den einzelnen Themengebieten wurden themenbezogene Arbeitskreise gegründet. Diese AKs werden in den kommenden Wochen mit Expertengesprächen und Ortsbegehungen die Lage in Hanau analysieren, um auf Problemlagen in der Stadt Hanau aufmerksam zu machen.
Auch Dieter Hog, Fraktionsvorsitzender der Hanauer CDU, begrüßt das starke politische Engagement der Jungen Union, denn „wer könne besser wissen, was junge Menschen wollen und können, als diese selbst.“